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Lanzarote, Biosphärenreservat

Lanzarote war das zweite Biosphärenreservat der Kanarischen Inseln, mit ihr kam eine neue Komponente hinzu: Zum ersten Mal wurde ein komplettes Gebiet von der UNESCO ausgezeichnet, einschließlich aller bewohnten Regionen. Die perfekte Symbiose zwischen Mensch und Natur, die auf Lanzarote erreicht wurde, ist ohne Zweifel der Hauptgrund für diese internationale Anerkennung.

Lanzarote bringt originelle Aspekte in das Netzwerk der Biosphärenreservate ein. Die Insel betont die Integration künstlerischen Schaffens in das Gebiet, als ein Element zur Stärkung der eigenen Kultur, das zugleich Mehrwert als touristische Ressource schafft.

Zugleich trägt sie zu einer besseren Ästhetik und der damit verbundenen wirtschaftlichen Rentabilität bei, verbunden mit der Neugestaltung verwahrloster Orte: Kulturelle Werte, physikalische Grenzen und Umweltbedingungen spiegeln sich in den Agrarlandschaften wider.

Die Insel ist landschaftlich sehr reizvoll, hier finden sich repräsentative Ökosysteme und streng geschützte Enklaven.

Was ist ein Biosphärenreservat?

Biosphärengebiete sind Gebiete, die repräsentativ für die Umwelt im Land und an der Küste sind, deren Bedeutung für den Naturschutz ebenso wie für die Bereitstellung praktischer Kenntnisse und menschlicher Werte, die zur nachhaltigen Entwicklung auf menschlicher Ebene beitragen können, über das Programm Mensch und Biosphäre international anerkannt wurde. MaB (Mensch und Bisphäre).

Das Ziel eines Biosphärenreservats lässt sich mit dem Schutz und der Schaffung von Werten für Natur und Kultur mittels wissenschaftlich korrekter, gesellschaftlich verantwortungsbewusster, kulturell kreativer und operativ nachhaltiger Pflege zusammenfassen. Biosphärenreservate sind Beiträge zur Sicherung der Zukunft, obwohl sie der Geschichte selbst entstammen.

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